Jahresmitgliederversammlung 2014

16. Mai 2014

Die Wahlen des Jahres 2013 waren das beherrschende Thema der Jahreshauptversammlung der SPD Herzogenaurachs im ASV-Sportheim. Der Vorsitzende des Ortsvereins Dieter Breyer zog in seinem Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz.
Mit Alexandra Hiersemann (MdL) und Martina Stamm-Fibich (MdB) ist die SPD wieder im Landtag und Bundestag vertreten. Damit sei zumindest ein Ziel erreicht worden, auch wenn es nicht zu einem Regierungswechsel im Land und im Bund gekommen sei. „Es gab keine Wechselstimmung“, lautete seine ernüchternde Feststellung. Positiv bewertete er die erstmalige Möglichkeit der Mitglieder, über den Koalitionsvertrag mit der CDU abzustimmen. Für den Erfolg bei den Wahlen habe die SPD Herzogenaurachs, seiner Überzeugung nach, einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Mit konstant 146 Mitgliedern – sechs Neueintritte, die allerdings durch sechs Wegzüge ausgeglichen wurden – konnte sich die Partei, auch bei den Kommunalwahlen, auf eine verlässliche Basis stützen. „Der vorbildliche Einsatz des ganzen Wahlteams mit Bürgermeister German Hacker an der Spitze“ habe sich gelohnt. Schon im Mai 2013 habe man die Kandidaten und Kandidatinnen für die Stadtratsliste nominiert und zwölf neue Bewerber der Bevölkerung präsentiert. Das Ausscheiden von vier Stadträten, die vor sechs Jahren mit fast 22000 Stimmen gewählt wurden, konnte ausgeglichen werden. Die „traditionellen“ Aktivitäten fanden trotz Wahlkampf statt: Winterwanderung nach Dondörflein, der Politische Aschermittwoch beim Heller, die Kabarettveranstaltung – diesmal mit Simone Solga. Daneben eine Wanderausstellung „150Jahre SPD“, ein Abend mit Natascha Kohnen und Alexandra Hiersemann zur Energiewende und nicht zuletzt die Herbsttouren der Stadtratskandidaten durch die Ortsteile. Die Anregungen der Bürger aus diesen Gesprächen sind entweder größtenteils erledigt oder auf den Weg gebracht, versicherte der Fraktionsvorsitzende Curd Blank. In seinem Rechenschaftsbericht umriss er schlagwortartig die Aktivitäten der vergangenen Jahre: Sanierung des Feuerwehrhauses, Fertigstellung der Realschulturnhalle, Erstellung eines Markenleitbildes, Ausbau der Kitas, Wohnentwicklung auf der HerzoBase, energetische Sanierung der städtischen Gebäude, Planung der Südumgehung von Niederndorf, Vorplanungen zur Rathauserweiterung, zum Hubmann-Areal, einer neuen Stadthalle und vieles mehr.
Rita Dankers, stellvertretende Vorsitzende der ASF, berichtete von dem erfolgreichen ASF-Neujahrsempfang mit Martina Stamm-Fibich und dem Sänger Christian Kaltenhäußer. Auch die Kabarettveranstaltung mit Heidi Friedrich fand vor ausverkauftem Haus statt. Kurz und knackig fiel das Fazit von Wolfgang Schoepe, dem Vorsitzenden des Kommunalpolitischen Arbeitskreises, aus. Zwei Veranstaltungen: Eine zur Südumgehung Niederndorfs, eine Weitere zum sozialen Wohnungsbau auf der HerzoBase. Knapp auch der Kassenbericht vom Kassier Peter Prokop. Bedingt durch die vielen Wahlen ist das finanzielle Polster um rund 9000 Euro geschrumpft.
Bürgermeister German Hacker beleuchtet in seinem Grußwort die vergangenen Kommunal- und Kreistagswahlen. Im Kreis musste die SPD Stimmenverluste hinnehmen und stellt nur noch 13 Kreisräte, ein Verlust von vier Mandaten. Im Stadtrat dagegen konnte sie ihre Sitze behaupten, obwohl vier „Zugpferde“ nicht mehr antraten. „Der Generationenwechsel ist geglückt“, lautete seine Bilanz.

Margot Jansen

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